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Die jetzige Methode, Milliarden und Billionen an neuem Geld zu drucken, ist genauso, als wenn man bei Zahnvereiterung Morphium-Tabletten nimmt. Die Zahnschmerzen sind dann zwar für ein paar Stunden weg, aber die Vereiterung schreitet fort. Wie so etwas enden würde, weiß jeder, nämlich mit Blutvergiftung und Tod. Die Lösung der Finanzkrise kann nur sein: Abschöpfung der vielen wertlosen Billionen, die die Staaten in den letzten Jahrzehnten gedruckt haben und für die es keinerlei Gegenwert gibt. Abschöpfung heißt konkret: Währungsreform oder genauer gesagt: Schuldenreform/Schuldenstreichung. Wie so etwas geht, hat Paul C. Martin bereits 1986 in einer Parabel geschildert: Ich darf zitieren aus "Der Kapitalismus" Seite 431 f: "Mit einer priesterlichen Geste, dem Ausbreiten beider Handflächen gen Himmel, verschafft sich der Präsident wieder Ruhe und Gehör. ... Der Präsident dreht in schneller Bewegung die Handflächen nach unten. Etwas blitzt kurz auf und fällt. ... Ja, ja, es ist Gold. ... eine Unze schwer. "Da", sagt der Präsident, ... "da, dort, jetzt ist gezahlt. Die Staaten dieser Erde haben ihre Schulden getilgt." Welche Weitsicht von Paul C. Martin, bereits 1986, einfach genial. Ein sog. Reset, wie es ja heute auf Neudeutsch heißt, ist der einzig richtige Weg, aber auch höchst gefährlich. Denn er hat eine massive Verarmung der Völker zur Folge, mit der Möglichkeit von Bürgerkrieg und Staatenkrieg. Aber Möglichkeit heißt natürlich auch Hoffnung, dass es gut gehen könnte.



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