Schule

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Das ideale Schulsystem, so wie ich es mir vorstelle, ist grundsätzlich anders als das heutige. Ich will es in 3 Schritten darstellen: 1. Die ersten 5 Schuljahre laufen wie bisher im Klassenunterricht, alle Schüler gemeinsam und gleich. 2. Danach wird der Klassenverband aufgelöst und es gibt nur noch ein Kurssystem. Damit die Schüler nicht orientierungs- und hilflos herumirren, wird jedem Schüler ein bestimmter Vertrauenslehrer zugewiesen, der den Schüler die gesamte restliche Schulzeit begleitet, mit ihm also alle Kurse/Projekte  bespricht und festlegt. Der Schüler kann nun diese Kurse besuchen oder es bleiben lassen. Geht er nicht hin, passiert rechtlich gesehen gar nichts. Geht er hin, macht aber Remmidemmi, kann der Kursleiter ihn einfach hinauswerfen. Hat der Schüler den Kursus regelmäßig besucht, bekommt er eine Bescheinigung mit der Beurteilung: durchschnittliche oder überdurchschnittliche  Leistung. Dieses Kurssystem läuft so bis zum 18. Lebensjahr. Dann ist Schluß ohne irgend eine Prüfung. Es gibt also keine Mittlere Reife mehr und auch kein Abitur. Es gibt lediglich ein Abschlußzeugnis, das aus 2 Teilen besteht: erster Teil: eine Auflistung mit genauer Beschreibung und Beurteilung aller besuchten Kurse in den letzten zwei Jahren, zweiter Teil: eine Beurteilung der Persönlichkeit für die gesamte Schulzeit, insbesondere aber der letzten zwei Jahre, nach den üblichen Kriterien wie Fleiß, Pünktlichkeit, Sozialverhalten usw. Diese Beurteilung wird in einer Lehrerkonferenz festgelegt. Mit diesem Abschlußzeugnis kann sich nun jeder Schüler überall, also bei jedem Lehrherren oder an jeder Hochschule bewerben. Dort muß er dann allerdings eine Eignungsprüfung ablegen. Besteht er diese Prüfung nicht, kann er sie im nächsten Jahr wiederholen, und dann so oft, also so viele Jahre, wie er will. Zusammenfassung. Dieses neue Schulsystem hätte folgende Vorteile: -- Es gäbe nicht mehr die heutigen (oft diskreminierenden) Unterschiede zwischen Volksschülern, Gymnasiasten, Abiturienten usw, da durch das Kurssystem diese Unterschiede verschwimmen. -- Es gäbe keine renitenten Schüler mehr. Die Schüler, die nicht mehr wollen, kommen erst gar nicht zu den Kursen oder werden dort nicht geduldet. Der Alptraum aller Lehrer, nämlich eine aufsässige Klasse, gehört der Vergangenheit an. -- Jeder Schüler kann sich mit seinem Abschlußzeugnis überall bewerben und jedes Jahr aufs Neue. Er hat immer wieder eine neue Chance. Ende 

 

P.S. Noch extremer wäre es, wenn man den Kursusbesuch mit dem Kindergeld koppeln würde.

Also die Höhe des Kindergeldes hängt ab von der Anzahl der besuchten Kurse. 

Beispiel: 9 Kurse im Monat besucht. Für jeden Kursus werden 10 Euro angerechnet. 

Also 90 Euro Kindergeld in diesem Monat. 

 

Ende. 



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